SLOT CAR

 

Die elektrische Autorennbahn überträgt gewissermaßen das Prinzip der elektrischen Modelleisenbahn auf Modellautos.

Die von den Fans im Allgemeinen verwendete englische Bezeichnung lautet „slot racing“ (slot=Schlitz); Puristen sprechen jedoch nur bei Holzbahnen von Slot Racing und unterscheiden diese von den so genannten Kunststoffrennbahnen. Diese Rennstrecken – von Scalextric, Circuit 24, Jouef, Miniamil, Strombecker – fanden in den 1960er-Jahren Verbreitung.

Durch einen Elektromotor angetriebene Fahrzeuge fahren hier auf einer Bahn, die ihre Führung und Stromversorgung sicherstellt.

Folgende Fahrzeugtypen eignen sich dafür :

 

  • Pkw

  • Lkw

  • Gokarts

  • Motorräder

  • Motorradgespanne

 

Auch andere, weniger verbreitete Fahrzeugtypen kamen zum Einsatz.

Geführt werden die Fahrzeuge durch einen Schlitz in der Rennbahn, in den ihr Leitkiel greift, der gegebenenfalls mit der Fahrzeuglenkung verbunden ist. Auf beiden Seiten des Schlitzes befindet sich jeweils ein Metallelement, an dem die aus geflochtenem Kupferdraht bestehenden Schleifer des Fahrzeugs den Strom abnehmen.

 

Das System besteht aus Fahrbahnelementen, die für den Aufbau der Rennstrecke ähnlich wie Eisenbahnschienen ineinander gesteckt werden.

 

Beim Slot Racing geht es nicht nur darum, Autos fahren zu lassen, sondern darum, richtige Rennen zu veranstalten. Die Zahl der Teilnehmer hängt hierbei von der Zahl der verfügbaren Schlitze (Slots) ab. Die einzelnen Spuren sollen eine möglichst identische Rundenlänge haben. Ist das nicht der Fall, müssen die Teilnehmer durchwechseln.

 

Mit dem vielfältigen Zubehör sind die Zeitnahme, das Rundenzählen und die Ermittlung des Siegers möglich.

Dank moderner Elektronik konnte das Slot Car Racing weiterentwickelt werden: Auf BLST-Rennbahnen kann nun mit acht Fahrzeugen auf zwei Slots gefahren werden.

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